H. Wendt de Jovaní
Lunes, 16 de abril de 2012 | Leída 180 veces
Alcalà de Xivert-Alcossebre

Zusammenfassung der Nachrichten des 7 Set Nr. 169


                     
Ich hoffe, Sie hatten alle schöne Ostertage – das Wetter war ja entschieden besser als all die letzten Jahre - . Ob Sie wohl auch noch, wie ich, gelegentlich vom Osterhasen im Garten versteckte Süßigkeiten finden? Der arme Osterhase ist aber auch total überlastet und kann sich unmöglich mehr an seine diversen Verstecke erinnern.
Hier nun der übliche Bericht über einige in der Gemeinde vorgefallene Ereignisse:

Carlos Miralles, neuer Sprecher der PSOE Partei in Alcalá/Alcossebre
Nachfolger von Idurre Lamelas als Sprecher der sozialistischen Arbeiterpartei wird der derzeitige Generalsekretär der Partei, Carlos Miralles, ein 31 jähriger, verheirateter Informatiker mit einem Sohn, der sich schon immer für Belange seines Heimatortes interessiert hat und in der Vereinsarbeit tätig war, wie z.B. in der Leitung des Fußballklubs oder im Jugendklub.
Kritik übt er an der Gemeinderegierung, die die Opposition nicht anhöre. Er wünsche sich mehr Debatten auf den Plenarsitzungen. Er gibt allerdings auch zu, dass die Regierungsmannschaft keine schlechte Arbeit mache.
Es gehe nun darum, im Hinblick auf die nächsten Wahlen im Jahr 2015 eine starke und einige Partei zu bilden. Die früheren Austritte und Skandale hätten nicht gerade für die Partei gesprochen. Man wolle eine vernünftige Partei, die auf die Belange der Einwohner eingehe. Zu diesem Zweck sei eine Webseite eingerichtet, die Vorschlägen offenstehe: ideas@psoealcalaalcossebre.es. Auch persönliches Vorsprechen ist möglich: jeden Donnerstagabend ab 20.00 Uhr, am Sitz der Partei.

Alcalá de Xivert investiert 300.000 Euro in Arbeiten für ortsansässige Firmen
mit Aufstockung bis zu 500.000 Euro zwecks Förderung der Wirtschaft
Die Gemeinde wird den lokalen Baufirmen den Zuschlag für in der Gemeinde auszuführende Arbeiten zusprechen, eine Mitteilung, die auf einer Versammlung erfolgte, zu der am 24. Februar, in Anwesenheit des Bürgermeisters, des
Urbanismus Beauftragten und der Finanzdezernentin, die örtlichen Bauunternehmer eingeladen worden waren.
Auf der Sitzung wurden die einzelnen für 2012 ins Auge gefassten Projekte vorgestellt, Projekte die, wie Bürgermeister Francisco Juan Mars betonte, ausschließlich von der Gemeinde finanziert werden. Den Unternehmern wurde eine CD ausgehändigt, auf der die fünf auszuführenden Arbeiten erläutert werden: Bau eines neuen Gemeindegebäudes in Alcossebre, Verbesserung des Schwimmbads und der Umkleidekabinen in Alcalá,  Erneuern des Calvario, - Kreuzberges - , Erneuerung des Kinderspielplatzes Vista Alegre in Alcossebre sowie verbesserter und Behinderten gerechter Zugang zur Pfarrkirche und Umgebung.
In einigen Monaten will man außerdem ein neues Treffen mit den Baufirmen veranstalten, auf dem weitere Arbeiten angekündigt werden, die man mit Hilfe der von Gemeindeland erzielten Fonds zu finanzieren hofft, was eine Erhöhung auf 500.000 Euro bedeuten würde. Auf der Sitzung wurde auch über eine Beschleunigung in der Erteilung von Lizenzen gesprochen, über eine bessere Kontrolle von ohne Lizenz ausgeführten Arbeiten oder über Unternehmen, die in der Gemeinde ohne die erforderlichen gesetzlichen Vorgaben arbeiten und so eine unfaire Konkurrenz für die legal arbeitenden Unternehmen darstellen.

Die „Percumascletá“ – ein riesengroßes Fest
Die II. vom Trommlerverein „El Repiquet“ veranstaltete „Permascletá“ brachte 400 Trommler der Provinz zusammen und stellte gleichzeitig das auf der größten Pauke der Welt vom Maler Alex Mirasol gefertigte Gemälde der Öffentlichkeit vor.
Die Feiern begannen um 10.oo Uhr abends  mit einem Umzug der vielen gekommenen Brüderschaften durch die Hauptstraßen Alcalás– die Pünktlichkeit wird besonders hervorgehoben und vom Kommentaristen als „englische Pünktlichkeit“ beschrieben – und endete vor dem Kirchvorplatz, auf dem sich bereits das Publikum drängte.. Dann begann die „Permascleta´“, das Trommelschlagen; es begann die größte Pauke der Welt, Lo Gaspatxer, wobei der Bürgermeister den ersten Schlag ausführte, und dann startete das im gleichen Rhythmus erfolgte Trommeln der vielen hundert erschienenen Trommeln; anschließend begann das Läuten der Glocken und zum Schluss gab es ein Feuerwerk. Der Lärm war ohrenbetäubend, aber das war ja gerade der Zweck, was vom anwesenden Publikum auch mit großem Beifall belohnt wurde.
Der Bürgermeister, der zusammen mit dem Gemeindepfarrer Carlos, der Feierstunde vorstand, dankte allen Gästen für ihr Kommen und Teilnahme an den Festlichkeiten. Er beglückwünschte desgleichen „El Repiquet“ für die Organisation und die Präsentation des Gemäldes von Alex Mirasol in der Öffentlichkeit. Am Ende überreichten der Bürgermeister, der Pfarrer und die Kulturbeauftragte María Agut Preise an die aus der Provinz gekommenen cofradías, Brüderschaften.
Die Nacht endete mit der traditionellen heißen Schokolade und Biskuits, begeistert aufgenommen von Musikern und Zuschauern.
Das nächste vom El Repiquet veranstaltete Trommeln fand dann am Karfreitag um 23.00 Uhr statt, mit der sogenannten „Trencà de l´Hora“, auf Spanisch „Romper la Hora“, das „Aufbrechen der Stunde“, womit an das Erdbeben bei Jesus´Tod erinnert wird; meist Karfreitag nacht um 12.00 Uhr und weit verbreitet in Niederaragonien  Berühmt ist Calanda, wo dieses Spektakel dankenswerterweise mittags um 12.00 beginnt: ein gleichzeitig startendes Trommeln von mehr als 4000 Trommeln und Pauken. Wirklich beeindruckend, vor allem weil man denkt, trommeln ist gleich trommeln und man dann die Verschiedenartigkeit der Melodien feststellt.

Besuch der Vizepräsidentin der Provinzregierung Esther Pallardés beim Senioren Verein Sant Benet in Alcossebre
Nach ihrem vor mehreren Wochen beim Seniorenverein von Alcalá erfolgten Besuch stattete die Vizepräsidentin und gleichzeitig Provinzdelegierte für Soziales dem Seniorenverein in Alcossebre ihren Besuch ab, wobei sie vom Bürgermeister Francisco Juan und der Dezernentin für Soziales Desa Pitarch begleitet wurde. Jacinto Gauxach, Präsident des Vereins und Mitglieder des Vorstandes berichteten über Programme und Aktivitäten. Am Ende des Besuches wies Frau Pallardó darauf hin, dass gerade dieser Seniorenverein für seinen Enthusiasmus und seine Initiativen bekannt sei

Neue Kurse der Schule für Erwachsene in Alcalá und Alcossebre
Inzwischen wurden neue Kurse für Internet Anfänger und digitale Bilder ausgeschrieben. Da es sich um Grundkurse handelt, kann jedermann ohne Grundkenntnisse daran teilnehmen.
An den vielen, verschiedenartigen von der Schule angebotenen Kursen nehmen inzwischen über 500 Teilnehmer teil.
Einer der Projekte der Erwachsenenschule ist, in Zusammenarbeit mit dem Kulturdezernat der Gemeinde, eine Web Seite einzurichten, um auf diese Weise für eine größere Bekanntmachung der angebotenen Aktivitäten zu sorgen, d.h. Nutzung der neuen Techniken für eine engere Zusammenarbeit mit der Bevölkerung.

Treffen zwischen Francisco Juan Mars und dem Generalsekretär des valencianischen Provinz- und Städtetages in Alcalá
Auf den periodisch stattfindenden Treffen erklärte der Vertreter der valencianischen Federation der Gemeinden und Provinzen, dass er die Gemeinde bei Projekten zur Schaffung von Arbeitsplätzen berücksichtigen würde. Das bezöge sich auch, so José Antonio Redorat, auf die nächsten europäischen direkten und indirekten Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen. Der Bürgermeister verwies besonders auf die prekäre Situation der Jugendlichen, wobei er seiner Hoffnung Ausdruck gab, dass diese Maßnahmen Lösungen für die Jugendarbeitslosigkeit beinhalten.

Mobile Entsorgung für Alcalá de Xivert und Alcossebre
Am 8. März hatten Einwohner in Alcalá Gelegenheit, die mobile Entsorgungsstation kennenzulernen, die das für die Abfall Zone I zuständige Konsortium nicht nur in Alcalá/Alcossebre sondern in allen in der Zone I gelegenen Gemeinden einführen will. Es handelt sich um eine Wanderstation, die an zwei Tagen der Woche, zusätzlich zu der festen Entsorgungsstation, den Bürgern die Möglichkeit zur Entsorgung und zum Recycling gibt. Das Neue an dieser Station ist deren Betrieb per Solarzellen sowie das computergesteuerte Datennetz, mit dessen Hilfe Nachlässe und Vergütungen für Recycling sowohl bei dieser Station als auch bei den ständigen Entsorgungsstellen gespeichert werden können. Unter dem Motto „Je mehr Du recycelst, desto weniger zahlst Du“ hofft man auf rege Beteiligung der Bevölkerung. Der Bürgermeister verwies auf die Bedeutung solcher wandernden Recycling Stationen vor allem zur Hochsaison und in Alcossebre.

Erfolgreiche Woche der Frau in Alcalá de Xivert und Alcossebre
Es gab dieses Mal eine besonders umfangreiche und interessante Woche der Frau, wobei eines der Highlights die im Seniorenklub von Alcalá stattfindende Vorführung der internationalen Kleidersammlung von Hafida Latta war sowie eine Schau regionaler Kleider und die aus privatem Besitz von Einwohnerinnen stammenden, oft über ein Jahrhundert alten Brautkleider. Sehr gefragt waren auch ein Küchenstudio im CESAL in Alcalá unter Leitung eines Lehrers, wo eine köstliche „merienda“, ein für Deutsche Mittelding zwischen Vesper und Abendessen, zubereitet wurde, sowie in Alcossebre ein von Loli Sielva geleiteter Schmik Kursus. Höhepunkt und Abschluss war dann eine Reise nach Valencia, wo es mit 2 Bussen, einem aus Alcalá und einem aus Alcossebre, zunächst zum Parlament ging und dann zum Musikpalast, wo verschiedene Ausstellungen besichtigt werden konnten und ein opulentes Mahl geboten wurde.

Lustiger Abend bei der englischen Theatergruppe The Alcossebre Players
Aus Zeitmangel und weil ich das Fehlen deutscher Zuschauer annahm, habe ich in der letzten Ausgabe nicht darüber berichtet, zumal ich wegen meiner Reise nach Deutschland nur an der kostümlosen Generalprobe teilnehmen konnte.
Ein wie immer vergnüglicher Theaterabend, mit u.a. der „Weltpremiere“ der Golden Girls, einer in die Jahre gekommenen 8köpfigen Tanzgruppe, die den größten Beifall mit ihrer letzten Nummer erzielte, der Versuch, nach der Melodie von Big Spender, sich auf Stühle zu setzen, unter Beibehaltung von Balance und Koordination, ein im „reiferen“ Alter ziemlich schwieriges Unterfangen.
Das eigentliche Theaterstück reiner Slapstick, mit vielen komischen Personen, wobei die üblichen Hauptdarsteller brillierten.

Tourismus Patronat der Provinz lädt 45 Agenten einer der bedeutendsten Reiseagenturen Spaniens ein
Vom 23. bis 25. März besuchten Agenten von MARSOL, der bedeutendsten spanischen Reiseagentur, Peñíscola und Alcalá/Alcossebre. Sie kamen von Reiseagenturen aus Valencia, Alicante, Murcia und Albacete während eine zweite Gruppe zwischen dem 14. und 15. April aus Katalonien kam. Marsol ist auf Hotelaufenthalte spezialisiert, auf an der Küste und besonders in der Provinz Castellón gelegene Hotels. Man erhofft sich durch den Besuch eine Aufnahme in Kataloge und somit Förderung des Tourismus.     


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