H. Wendt de Jovaní
Lunes, 23 de enero de 2012 | Leída 168 veces

Zusammenfassung der Nachrichten des 7 Set Nr. 166


Soeben aus dem meist trüben und grauen Deutschland zurückgekehrt, nutze ich den Beginn meiner diesjährigen Tätigkeit für die Zeitung, um Ihnen allen noch einmal ein gutes, gesundes und erfolgreiches Jahr 2012 zu wünschen..
Die Nachrichten, über die ich jetzt berichte, stammen natürlich noch aus dem alten Jahr, da ich ja immer einen Monat verspätet berichte.


50.000 Euro des Vereins „Ayuda a Nico – Hilfe für Nico – für die Stiftung Hospital Provincial de Castellón (Kreiskrankenhaus Castellon)
Am 1. Dezember 2011 fand unter notarieller Aufsicht und in Anwesenheit der Mutter von Nico, Yolanda Ortega, sowie des Generaldirektors der Stiftung Diego Castell und deren Verwalter Miguel Llorens die Übergabe von 50.000 Euro an die Stiftung statt, die sich der Erforschung von Krebs und der Ausbildung im Hinblick auf neueste Techniken widmet. Yolanda Ortega begründete ihren und ihres Mannes Entschluss damit, dass das Kreiskrankenhaus Castellón ihnen bei der Krankheit ihres Sohnes eine große Hilfe gewesen sei und die Überweisung von Nico im April vergangenen Jahres nach Madrid organisiert habe.
Wie Sie sich vielleicht erinnern, war der Verein „Hilfe für Nico“ damals gegründet worden, um den an einem seltenen Krebs, einem Neuroplasma, erkrankten Nico zur Behandlung nach den Vereinigten Staaten schicken zu können
Diego Castell bedankte sich für die Schenkung und versicherte, dass das Geld für die Krebsforschung und –behandlung verwendet werde sowie für die Ausbildung von Ärzten und Personal in neuesten Techniken, u.a. durch Entsendung ins Ausland
Die Mutter von Nico versicherte, dass die letzten vom Verein „Hilfe für Nico“ eingenommenen 36.000 Euro an den Verein zur Krebsbekämpfung gingen, und zwar zu je gleichen Teilen an den Kreisverein, an den nationalen Verein und an den Verein von Alcalá de Xivert.

Gesundheitsministerium untersucht mögliche Verlängerung der Öffnungszeiten für Ärztezentrum Las Fuentes
Am 29. November vergangenen Jahres trafen sich in Alcalá die für das Land Valencia zuständige Sekretärin des Gesundheitsministeriums Nela García, begleitet vom Generaldirektor und stellvertretendem Generaldirektor, mit dem Bürgermeister Francisco Juan Mars und der Gesundheitsdezernentin Maria Agut, um über die verschiedenen Gesundheitszentren und dabei insbesondere über das Zentrum von Las Fuentes zu sprechen. Vor 2011 war das Zentrum nur im Sommer geöffnet, 2011 war es immerhin, dank der Bemühungen der Stadtregierung, in der Osterwoche sowie 14 Tage vor Beginn der Sommersaison geöffnet, aber das sei, so der Bürgermeister, nicht genug. Die Vertreterin des Gesundheitsministeriums erklärte, man untersuche derzeit die Möglichkeit, das Zentrum länger zu öffnen, denn „alles, was zur besseren medizinischen Versorgung der Bevölkerung geschehe, habe Priorität.“
Im Laufe von 2012 wird das Gesundheitszentrum von Alcossebre um einige Räume erweitert, u.a. einem Raum für Schwangerschaftsgymnastik.
Was das neue Gesundheitszentrum von Alcalá betrifft, so hofft man, dieses vor Ende der jetzigen Legislaturperiode fertigzustellen.

Haushalt von Alcalá de Xivert für 2012 verabschiedet
Auf der Plenarsitzung vom 30. November letzten Jahres wurde der Haushalt für 2012 in Höhe von 9.163.500 Euro verabschiedet, ein wie vom Gesetz vorgeschriebener ausgeglichener Haushalt was Ausgaben und Einkünfte betrifft.
Bei der Annahme von Einkünften hat man sich nach früheren Haushalten gerichtet, unter Berücksichtigung der drastischen Einschränkungen staatlicher Zuwendungen. Trotzdem hat man nicht vor, für die Finanzierung der vorgesehenen Investitionen auf Anleihen zurückzugreifen; man will ausschließlich auf eigene Fonds zurückgreifen. Im Haushalt sind auch keine Finanzierungen mittels Subventionen vorgesehen, die „sicher kommen und dann in den Haushalt fließen , ganz abgesehen davon, dass die Verrechnung mit dem 2011 erhaltenen Überschuss beachtliche Überschüsse hervorrufen wird, die uns weitere Investitionen für 2012 erlauben.“ Bei der Abfassung des Haushalts hat man sich an die Einschränkung öffentlicher Kosten und die aus früheren Haushalten stammenden Schulden gerichtet. Gerade dank der Amortisation der Schulden, die sich auf 194.576,70 Euro beliefen, „kann das Geld, das wir an die Bank zahlen mussten, nun für Investitionen verwendet werden.“ Das bedeutet, dass, abgesehen von der Kosteneinschränkung und –rationalisierung, die für Investitionen zur Verfügung stehenden Gelder sich nun anstatt auf 139.088,69 Euro für 2011 auf 255.771,70 Euro für 2012 belaufen, eine Steigerung um fast 84%.

Soziales und Kultur
Die Zuwendungen für Notfallsituationen werden um 7,7% erhöht, die für Senioren um 34%; Erziehung 4,27 %, Bibliothek 5,81% sowie Kulturförderung und –werbung 11,12%. Um neben Strand und Sonne auch den kulturellen Tourismus zu fördern, wird weiter an der Burg von Xivert gearbeitet und unter der Schrimherrschaft der Diputación von Castellón eine Sammlung über die Burg ins Leben gerufen, mit Katalogisierung der Ausstellungsstücke, zusammen mit dem Traver Calzada Museum in der Pfarrkirche, dem Glockenturm, der Desamparados Kapelle (Kapelle der Schutzlosen) und der jüngst restaurierten Sankt Antonius Kapelle mit ihrem Altar ein interessantes kulturelles Angebot. Was die Antonius Kapelle betrifft, so ist die Schaffung einer Rampe für Rollstuhlfahrer geplant.
Kulturelle Vereine und Organisationen werden weiterhin unterstützt, und man beabsichtigt die Herstellung eines Programms, um der Jugend Kultur und Geschichte näherzubringen.
Qualitätstourismus
Man will sich erneut um die Auszeichnung „Q“ für das Touristenbüro und die Auszeichnungen ISO und Qualitur für alle Strände bemühen und die fünf blauen Flaggen verteidigen. Eine Neuheit für 2012 ist die Einführung des sogen. Mappings, ein fortschrittliches System zur Lokalisierung, das sowohl Touristen als auch Einwohnern zur Verfügung steht und mit dessen Hilfe man über Handy, egal aus welcher Gegend Spaniens, Information über Lage, Dienstleistungen, Angebote, Denkmäler sowie den Weg zur ausgewählten Ortschaft einholen kann.
Bestehen bleiben weiterhin Krankenwagen und Rotes Kreuz an den Stränden.

Investitionen
Im Haushalt enthalten sind eine Reihe von Investitionen wie die Vergrößerung des Gesundheitszentrums von Alcossebre und die Weiterverfolgung des neuen Zentrums in Alcalá; weitere Beseitigung von Hindernissen für mobilitätseingeschränkte Personen, Herrichten des Schwimmbads und der Umkleidekabinen, Umwandlung des ehemaligen Schlachthofes in das Gemeindearchiv und Nutzung eines kleinen in der Straße Hospital gelegenen Grundstückes als Grünanlage und Ruhezone. Am Kreuzberg sollen defekte Teile erneuert werden, landwirtschaftlich genutzte Wege werden weiterhin unterhalten und an den Stränden werden abwechselnd zu den bereits bestehenden Duschen Fußwaschanlagen installiert. In Alcalá wird eine weitere Abfallcontainer Zone eingerichtet und es wird Werbekampagnen in Schulen und in der Presse geben, um das Umnweltbewusstsein zu fördern.

Sportförderung
Neben dem Angebot von Strand und Sport, das sich als sehr erfolgreich gezeigt hat, wird man die Wanderwege so kennzeichnen, dass sie Teil des Wanderwegs „Senda Verde“ des Landes Valencia und des spanischen Wandernetz werden.
Man will weiterhin das Sportprogramm für alle Altersstufen beibehalten und mit örtlichen Vereinen in der Ausrichtung sportlicher Events zusammenarbeiten (VII Fußmarsch durch die Sierra de Irta, Master Class de Spinning, 10 km Strände von Alcossebre, BTT Routen).
Wartung sportlicher Einrichtungen und wenn möglich deren Erweiterung; Anschaffung von 2 Defilatoren, um die Gemeindesportstätten sicherer zu machen, zu welchem Zweck Kurse für die Benutzung abgehalten werden.
Voraussichtliche Verwendung des 2011 erzielten Überschusses: Obwohl dieser Betrag im Haushalt 2012 nicht vorgesehen ist, sollen damit zwei Projekte gefördert werden und zwar eine erste Analyse des Stadtkerns von Alcalá und Aufstellung von Strategien zu dessen Belebung sowie Erneuern der Spielplätze und Anlagen, Asfaltierung von Straßen und Wegen.
Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen
Im Haushalt enthalten sind ebenfalls Maßnahmen zur Schaffung von Arbeitsplätzen durch kostenlose Schulungen für Arbeitslose und Beratung für alle diejenigen, die eigene Unternehmen gründen wollen-

Drei junge Unternehmer aus La Salzadella erwecken die alte Tradition der Espadrillen Herstellung zu neuem Leben.
Die in La Salzadella traditionsreiche, aber inzwischen fast ausgestorbene Tradition der Herstellung von Alpargatas, Espadrillen mit typischer Espartograssohle, wurde von drei jungen Leuten, Alex Adell, Juan Vicente Ferreres und Natalia Cifré, alle aus der Straße Morella in Salzadella stammend, wieder zu neuem Leben erweckt. Angesichts der Krise und der Unmöglichkeit, trotz abgeschlossenem Studium eine Arbeit zu finden, beschlossen die drei Freunde, nicht die Hände in den Schoß zu legen sondern etwas zu machen. So entstand die Idee, die traditionellen Espadrillen wieder herzustellen und zu vermarkten, unter Beibehaltung der Espartograssohle, aber unter Verwendung neuer aktueller Modelle Früher gab es sogar 3 Fabriken, aber inzwischen sind es nur noch einige wenige ältere Leute die wissen, wie man Espadrillen herstellt, weshalb die jungen Unternehmer das Zusammennähen erst einmal lernen mussten. Das Projekt unter der Marke „lajuana“ entstand Ende des Sommers und fand große Zustimmung, sodass man derzeit an einer neuen Kollektion arbeitet. Die Firma ist in Facebook vertreten und hat auch eine Webseite,www.lajuanashop.com, über die man auf Verkäufe hofft. Die angebotenen Esparillen sind bequem, modern, mit aktuellem und hübschem Design. Wer will, kann auch die in der Straße Morella Nummer 3 in Salzadella gelegene Werkstatt besuchen und bei der Herstellung zusehen und auch ein eigenes Modell bestellen.
Beim I Wettbewerb  „Unternehmerische Ideen“ wurde am 11. November letzten Jahres  das Projekt „Recuperant les espardenyes“ – Wiedererweckung der Esparillen – der Marke lajuana mit dem ersten Preis bedacht.
Lajuana hat eine ästhetische und formale Veränderung der bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts und derzeit nur noch bei Volksfesten und Volkstänzen verwendeten klassischen Espadrille mit Espartograssohle vorgenommen. Man bewahrt das Klassische der Herstellung, aber verwendet neue Designs, neue Materialien, Farben und Formen und schafft so ein besonders für Frühjahr und Sommer geeignetes, aktuelles Modell.   

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